20.02.2022
Rugby

Vom Winde verweht

In einem stürmischen Duell musste sich die SG Rhein-Main letztlich den Rugby Ruckoons geschlagen geben.

Nachdem das erste geplante Spiel des Jahres pandemiebedingt abgesagt wurde, startete die Rückrunde der Bundesliga für die Damen der SG Rhein-Main nach einer langen Winterpause am 19. Februar mit einem Spiel gegen die Rugby Ruckoons. Nachdem das Hinspiel 17:17 endete, ging es am vergangenen Wochenende nach Dortmund, mit dem festen Plan das Rückspiel gegen die Ruckoons für sich zu entscheiden. Trotz fehlender Auswechselspielerinnen und Trainer, zeigten sich die 15 Damen der SG, passend zum stürmischen Wetter, hoch motiviert und kämpften bis zum Schluss für den Sieg.

Mit zwei frühen Versuchen machten die Ruckoons es den Damen aus Rhein-Main allerdings schwer ins Spiel zu kommen. Nachdem dieser erste Schock überwunden war, spielte die SG ruhiger auf. So wurden Bälle im Gedränge gewonnen und der Sturm kämpfte sich nach vorne. Als Ergebnis wurde außen eine Lücke frei und Lise Neubeck konnte den ersten Versuch für die Mannschaft legen. Darauf folgte ein weiterer Angriff mit guten Sturmphasen, der es Ivana Pernar ermöglichte den Ball neben den Stangen abzulegen. Diesen Versuch erhöhte Pia Richter, trotz der widrigen Wetterbedingungen. Somit standen die Damen der SG mit einem Spielstand von 12:12 wieder auf Augenhöhe mit den Ruckoons. Doch die erste Halbzeit blieb spannend, da die Gastgeber einen weiteren Versuch legten und so wieder mit fünf Punkten vorne lagen. Kurz vor der Pause setzte sich Maya Weinhold dann aber nochmals durch und legte einen dritten Versuch für die SG Rhein-Main. Somit gab es am Ende der ersten Halbzeit wieder ein 17:17. 

Gekämpft und doch verloren 

Diesen Gleichstand wollten die Damen der SG in einen Sieg wandeln. Mit viel Willen und Motivation starteten sie in die zweite Halbzeit. Doch leider mussten sie die letzten 20 Minuten verletzungsbedingt in Unterzahl weiterspielen. Das tat der Motivation, den Sieg nach Hause zu holen, aber keinen Abbruch. Die Ruckoons fanden dann jedoch verstärkt Lücken in der Verteidigung der SG und legten so zwei Versuche, die sie auch erhöhten. Die Damen der SG ließen die Köpfe nicht hängen und kämpften sich nach vorne. Auch wenn sie nicht alle Chancen nutzten, wurden sie in der letzten Minute noch mit einem Versuch von Estelle Laudensack belohnt. Mit blutenden Knien mussten die Damen der SG sich am Ende dann aber mit 31:22 geschlagen geben.

RFC Dortmund - SG Rhein-Main 31:22 (17:17)

Für die SG Rhein-Main spielten: 1 Ivana Pernar - 2 Helena Schmiemann -  3 Susanna Restrepo Rico - 4 Kristina Lurz -  5 Kimberly Slade - 6 Sophie Böhmer - 7 Charlotte Lauter - 8 Leonie Vieth - 9 Leonie Buch - 10 Corinna Völker - 11 Estelle Laudensack - 12 Pia Richter - 13 Maya Weinhold - 14. Lise Neubeck - 15 Pauline Leloup

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