31.01.2022
Rugby

Neue Heimat – viel mehr Möglichkeiten

Die Rugby-Abteilung freut sich über den neuen Standort. Durch den neuen Rugby-Platz in Nied kann jetzt auch der Nachwuchs besser gefördert werden.

„Endlich bin ich zu Hause und fühle mich nicht mehr wie ein Gast.“ Das sind die ersten Worte von Abteilungsleiterin Corinna Völker, als sie Anfang des Jahres endlich den neuen Rugby-Platz in Nied begrüßen darf. „Obwohl es so viel geregnet hat, war der Platz erstaunlich trocken“, freut sie sich. Nachdem die Eintracht-Ruggers eine gefühlte Ewigkeit immer auf alternative Plätze ausweichen mussten, ist die Freude riesig, dass sie jetzt im Januar offiziell nach Nied gezogen sind. Dort haben sie nun an der Niddahalle ihren eigenen Heimplatz mit richtigen Rugby-Toren, den sogenannten Malstangen, eingeweiht. „Das hier ist ein richtiger Rugby-Platz, das ist jetzt was ganz anderes“, sagt Corinna Völker. „Lange haben wir darauf hingearbeitet. Jetzt sind wir angekommen und können auch langfristig investieren. Das ist schön“, betont sie weiter.

Dabei kommt sie direkt auf die Nachwuchsarbeit zu sprechen, denn mit dem Umzug kann nun auch die Kinder- und Jugendarbeit deutlich vorangetrieben werden. In den letzten rund zehn Jahren mussten Eltern ihre Kids quer durch Frankfurt ins Training fahren, ob nach Rödelheim, nach Fechenheim oder auch mal nach Niederrad. „Das Hin und Her war schwierig für die Kinder und die Eltern, da haben viele nicht mehr mitgemacht“, so die Abteilungsleiterin. Außerdem musste der Verein bei den Ausweichplätzen oft viele Kompromisse eingehen und konnte zudem nichts langfristig planen. Umso schöner ist es, dass die Mitglieder jetzt ihren langersehnten eigenen Heimplatz haben.

Die Ruggers haben sich aber nicht nur einen Rasenplatz gesichert, sondern auch einen eigenen Stammtisch. Die Eintrachtler wurden bei ihrer neuen Heimat nämlich von Holger und Maria begrüßt, den Inhabern der Gaststätte „Nidda-Kampfbahn“, die unmittelbar am Sportplatz liegt. So möchte Holger extra einen Rugby-Stammtisch aufbauen, damit die Rugby-Familie nach dem Training, oder den Spielen, dort auf einen Absacker gemütlich verweilen kann. „Die beiden haben auch angeboten uns unter die Arme zu greifen und bei Heimspielen zu helfen“, freut sich Corinna. Damit ist das für die Rugby-Abteilung ein gelungener Start ins neue Jahr mit vielen Plänen und Perspektiven.

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