25.04.2022
Rugby

Abschluss der 7er-Saison in Berlin

Dank guter Leistungen in den Divisionsturnieren, lösten die Eintracht-Rugby Frauen das Ticket für das Qualifikationsturnier zur deutschen 7er-Meisterschaft in Berlin - Am Ende belegten sie den 10. Platz.

Bedingt durch die schon über die ganze Saison schwierige Personalsituation, war das Ziel des Wochenendes nicht die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft, die Devise lautete viel mehr, das Turnier als Saisonabschluss zu nutzen, sich gegen neue Gegnerinnen aus ganz Deutschland auszuprobieren und Spielpraxis für Spielerinnen wie Nachwuchs-Adlerin Anna Meindl zu sammeln. Zudem musste wieder auf die Unterstützung von vier Pool-Spielerinnen der befreundeten SGE Lüchse zurückgegriffen werden.

Durchwachsener Start in die Gruppenphase

Im ersten Spiel der Gruppenphase traf die Eintracht auf die SG Götticorns und damit auf völlig unbekannte Gegnerinnen. Fast schon klassisch, starteten die Adlerträgerinnen etwas verschlafen in das Match, eine Tatsache, die von den Götticorns gnadenlos ausgenutzt wurde. Auch wenn die Eintracht im Laufe des Spiels immer wieder schöne Phasen zeigte und auch einige Durchbrüche erzielte, schafften die Spielerinnen es nie sich komplett durch die sehr gut organisierte Verteidigung der Gegnerinnen zu kämpfen. Das Spiel endete daher verdient mit 27:0 für die SG Götticorns.

Nur eine Stunde später standen die Frankfurterinnen dann der Piratenmannschaft gegenüber. Gegen die gemischte Mannschaft sah das Spiel jetzt ganz anders aus. Die Adlerträgerinnen gaben sich viel organisierter, standen tiefer im Angriff und konnten so auch vermehrt nach außen rausspielen. Durch zusätzlich geklaute Bälle in den Rucks gelang es den Eintracht-Damen letztlich vier Mal im gegnerischen Malfeld abzulegen. Mit Versuchen durch Pauline Leloup und Stefanie Best, die auch zwei Erhöhungen traf, endete das Spiel 24:5 für Eintracht Frankfurt.

Punkte gegen den HRK

Im letzten Spiel des Tages ging es für die Eintracht gegen die Damen des Heidelberger RK. Die starken Heidelbergerinnen sind durch vergangene Bundeligasaison keine Unbekannten. Von Anfang bis Ende spielte der HRK erwartungsgemäß stark auf, allerdings ließ sich von Eintracht-Seite positiv anmerken, dass sich die eigene Verteidigung im Laufe des Tages besser organisierte hatte und die Heidelbergerinnen daher keine Durchbrüche in der Mitte verbuchen konnten. Ihre Versuche erzielten sie nur durch ihre schnellen Spielerinnen über die Außenseite. Für einen besonderen Moment der Freude sorgte dann Pauline Leloup, als sie es kurz vor der Halbzeitpause schaffte mehrere Gegnerinnen auszusteppen und mit einem langen Sprint bis ins gegnerische Malfeld kam. Sie legte damit den erst vierten Gegenversuch der gesamten Saison gegen den HRK. Der Endstand ging dann aber doch deutlich mit 49:5 an die Heidelbergerinnen, die mit sehr guter Leistung das Turnier, im Finale gegen den RK03 Berlin, auch gewinnen konnten.

Am Ende des Tages waren die Frankfurterinnen trotz der gemischten Ergebnisse des Tages aufgrund der Steigerung der eigenen Leistung positiv gestimmt. Besonders das Zusammenspiel miteinander und das Ausprobieren neuer Kombinationen und Positionen wird in der nächsten Saison sicherlich hilfreich sein. Leider reichte es dennoch nur für den 9. Platz in der Gruppenphase. Der 8. Platz wurde extrem knapp gegen den RC Leipzig verpasst, weswegen für die Frankfurterinnen am nächsten Tag insgesamt noch zwei Spiele im Kampf um die Plätze 9-12 anstanden.

Ein Sieg und eine Niederlage 

Am Sonntag ging es wieder gegen die Piratinnen, die direkt zu Beginn mit dem Fangen des Ankicks und einem schnellen Lauf einen Versuch legen konnten. Nach dieser Aktion waren die Frankfurterinnen alle wach, fanden gut ins Spiel und schlossen an die gesteigerte Leistung vom Vortag an. In der zweiten Halbzeit gab es, aufgrund eines unglücklichem Herausschlagen des Balles aus einer Passreihe der Gegnerinnen, eine Gelbe Karte für die Eintracht. Trotzdem gelang, der für zwei Minuten auf sechs Spielerinnen reduzierten Mannschaft, noch ein Versuch in Unterzahl. Versuche von: Stefanie Best, Pauline Leloup, Selen Yildirim. Erhöhungen: Kristina Lurz und Stefanie Best. Endstand des Spiels, wie am Vortag,  24:5.

Im letzten Spiel des Tages ging es für die Eintracht im Bowl-Finale um Platz 9 gegen den Stuttgarter RC. Leider gab es für die Eintracht in diesem Spiel nicht mehr viel zu holen. Die vier Spiele steckten doch zu sehr in den Knochen, um noch genug Energie für ein letztes Aufbäumen der Saison aufzubringen. Das vierte Spiel ging damit 35:0 für die Stuttgarterinnen aus. Damit beenden die Eintracht Rugby Frauen ihre 7er-Saison auf dem 10. Platz des Qualifikationsturniers. Am 28. Mai steht noch ein 15er-Freundschaftsspiel gegen Eindhoven an, bevor es für die Mannschaft endgültig in die Sommerpause geht.

Für die Eintracht spielten: 
Anna Meindl, Corinna Vogelsang, Ivana Pernar, Katharina Schädlich, Kristina Lurz, Meike Hedderich, Pauline Leloup, Rosa Aumiller, Selen Yildirim, Stefanie Best und Susana Restrepo Rico.    

Ergebnisse im Überblick:
Eintracht Frankfurt - SG Götticorns : 0:27
Eintracht Frankfurt - Piraten : 24:5
Eintracht Frankfurt - Heidelberger RK: 5:49
Eintracht Frankfurt - Piraten : 24:5
Eintracht Frankfurt - Stuttgarter RC : 0:35

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